DER GRÜNE AMMONIT - ein Skulptur-Garten 

Eine Skulptur für privaten Garten oder Park -
Projektvorschlag für die BUGA 23 in Mannheim -

Der grüne Ammonit - Ein Skulptur-Garten
Das Modell in einem Maßstab von 1:33

Ein Riesen-Fossil - die Abbildung eines urzeitlichen Ammoniten aus Eisen - erwacht aus der Urzeit. Es wird bepflanzt und gepflegt, es keimt und wuchert, bringt Früchte und pulsiert -wird wiedergeboren - und lebt! 

Die organische Form des Millionen Jahre alten Meeresbewohners zieht den Betrachter in ihren Bann - Alles gedeiht, blüht und wächst...

Das Gesamtobjekt besteht aus 35 einzelnen, zur Skulpturen-Mitte kleiner werdenden Segmenten. Diese bestehen aus witterungsbeständigem Kortenstahl und dienen als "Hochbeete" für die spätere Bepflanzung. Der Besucher kann zwischen den Segmenten spazieren.


Größe und Ausdehnungen

Die Dimensionen der Skulptur sind flexibel. Ich schlage aber einen Durchmesser von mindestens 10 Metern vor. Die Höhe der "Beete" ist unabhängig vom Durchmesser, beginnt bei etwa einem Meter und wird dann niedriger. 


Nutzung und Erlebnis

Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf die derzeit laufende Bewerbung für die Bundesgartenschau - die Skulptur ist für den privaten Bereich natürlich vielfältig nutzbar. Auch ein leuchtender Garten-Ammonit ist bereits in Planung...


1.         Natürlich könnte man die Gartenskulptur als "Blumenkübel" nutzen und je nach Saison mit den entsprechenden Blumen bepflanzen - ein- oder auch mehrfarbig... Das wäre bestimmt ein schöner, farbenprächtiger "Hingucker"... Aber... 

 2.         Als Künstler dieser Stadt möchte ich die Mannheimer Bürger*innen oder Institutionen aktiv in die BUGA einbinden und meine Skulptur durch sie individuell beleben lassen - Kleingartenanlagen sind ja auch in Mannheim sehr beliebt - wie zum Beispiel In der Au

Die Idee ist, die einzelne "Parzellen" der Ammoniten-Skulptur an die Mannheimer Bevölkerung und Institutionen zu verleihen, vermieten, verkaufen oder zu verlosen... Eine neue "Kleinstgarten -Kolonie" könnte entstehen - jeder Beet-Besitzer ist für sein Beet verantwort-lich und bestimmt, was angebaut wird und erntet auch...

So können die Schmitts endlich ihren eigenen Salat ziehen, die Aydins lieben Tomaten, die Topraks den Kohl und der Kindergarten hat ein Broccoli-Beet... Alles Bio selbstverständlich! - Der Ammonit wird so vielfältig begrünt und erwacht zu einem neuen, zweiten Leben!

Die "Gärtner*innen" und die Besucher der BUGA treffen sich an den Beeten, einem Ort des Miteinanders und der Begegnung. Man wandelt zwischen den Kammern der immer grüner werdenden Skulptur, lässt sich begeistern und inspirieren, vielleicht auch Gärtner*in zu werden, bestaunt die Vielfalt der Nutzpflanzen oder findet es einfach "nur" schön und spannend...

Der grüne Ammonit - Projekt für die BUGA23
Ausdehnungen der Hochbeete sind variabel

 

3.         Ein weiterer Vorschlag zur "Nutzung" der Skulptur ist das Thema "Unser täglich Brot" - das elementarste und wichtigste Grundnahrungsmittel der Welt. 

In dieser Version des GRÜNEN AMMONITEN werden den Besuchern verschiedene Getreide-Sorten vorgestellt. In jeder Ammoniten-Kammer eine andere Sorte. 

Die Sortenvielfalt des Getreides ist die Grundlage der in der Welt einmaligen deutschen Vielfalt an Brot- und Gebäcksorten. In den einzelnen "Kübeln" wachsen nicht nur Sommer- oder Winterweizen - für Dinkel und Grünkern gibt es ein "Feld", der Waldstaudenroggen sprießt und alte Sorten wie Einkorn und Emmer werden wieder angebaut. Zu Beginn der BUGA gepflanzt - gegen Ende geerntet. 

Informationstafeln o.Ä. klären auf, informieren und geben Tipps für eine gesunde und bewusste und nachhaltige Ernährung... Kostprobe gefällig...?


Hintergrund, Geschichte und Philosophie

Der Mannheimer Bildhauer Hendrik Hackl arbeitet seit mehr als dreißig Jahren mit Jahrmillionen. Fossilienfunde aus aller Welt sind der wesentliche Kern eines jeden Kunstwerks. Mit seinen Arbeiten schenkt er den Versteinerungen ein zweites Leben und zeigt uns auf künstlerische Weise eine kurze Momentaufnahme der Evolution

Sein beliebtestes "Ausgangsmaterial" sind Ammoniten - faszinierende, spiralförmig aufgerollte Schwimmhüllen urzeitlicher Tintenfische. Sie bestanden damals aus Kalk, waren in mehrere Kammern eingeteilt und je nach Befüllung mit Luft oder Wasser für das Aufsteigen und Absinken des Kopffüsslers verantwortlich.  Heute findet man sie wieder - seit Millionen Jahren versteinert.

Der Ammonit erzählt eine Geschichte, von der Entstehung dieser Erde, von sich selbst und letztlich auch von uns, die wir als Menschen - in erdgeschichtlichen Dimensionen gedacht - erst seit Kurzem die Erde bevölkern. Die Evolution, die Entwicklung von Flora und Fauna, lässt sich anhand solcher Funde präzise nachweisen und ermöglicht einen Blick auf frühere Zeiten, eine Rückblende in unsere Vergangenheit.

Der grüne Ammonit - ein Skulptur-Garten 
Die Hochbeete sind aus rostfarbenem Kortenstahl individuell gefertigt

Mit dem Projekt DER GRÜNE AMMONIT lässt der Künstler das Fossil aus der Ur-Zeit in unserer Jetzt-Zeit wiederauftauchen. Den ehemaligen, lebenswichtigen Luftkammern des prähistorischen Nautilus wird eine neue, ebenfalls lebenserhaltende Aufgabe anvertraut. Statt wie früher mit Luft und Wasser, sind die Kammern jetzt mit fruchtbarer Erde gefüllt. Die Aussaat kann beginnen!

Die Ammoniten-Skulptur, konstruiert mit totem Eisen, erwacht mit dem ersten Spross des ausgesäten Samens zu neuem, grünem, essbarem Leben - so wie damals, als die ersten Bauern vor etwa 8.000 Jahren anfingen, die Erde für sich nutzbar zu machen...


Platzierung

Wie man auf den Fotos erkennen kann, steht die Skulptur auf einem flachen Terrain. Schön wäre die Möglichkeit für einen Blick von oben. Ein Erdwall, ein Plateau, eine Aussichts-Plattform, ein Steg...


Machbarkeit und Kosten

Natürlich ist die Idee auch praktisch umsetzbar und es gibt bereits einen realistischen Kostenvoranschlag. Als Beispiel: Die Skulptur DER GRÜNE AMMONIT mit einem Durchmesser von 10 Metern und ihren 35 Einzelsegmenten ist für einen Betrag von etwa € 35.000,-- lieferbar. Der Preis bezieht sich lediglich auf die "nackte" Kortenstahl-Konstruktion...

Seitens des Kunden wäre nur noch ein tragfähiger, ebener Boden bereit zu stellen. Der Bodenbelag für die "Gehwege" ist variabel.